Die Verschwoerung des Fiesco zu Genua

Die Verschwoerung des Fiesco zu Genua
Ein republikanisches Trauerspiel

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Die Verschwoerung des Fiesco zu Genua by Friedrich von Schiller

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Die Verschwoerung des Fiesco zu Genua
Ein republikanisches Trauerspiel

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Book Excerpt

ze.

Fiesco. Es ist nicht zu entschuldigen.

Julia. Und mehr ist es nicht?--Über die Fratze! und ist es denn meine Schuld, (sich belächelnd) daß der Graf seine Augen hat?

Fiesco. Das Verbrechen Ihrer Schönheit, Madonna, daß er sie nicht überall hat.

Julia. Keine Delicatesse, Graf, wo die Ehre das Wort führt. Ich fordre Genugthuung. Finde ich sie bei Ihnen? oder hinter den Donnern des Herzogs?

Fiesco. In den Armen der Liebe, die Ihnen den Mißtritt der Eifersucht abbittet.

Julia. Eifersucht? Eifersucht? Was will denn das Köpfchen? (Vor einem Spiegel gesticulierend.) Ob sie wohl eine bessere Fürsprache für ihren Geschmack zu erwarten hat, als wenn ich ihn für den meinigen erkläre? (Stolz.) Doria und Fiesco?--ob sich die Gräfin von Lavagna nicht geehrt fühlen muß, wenn die Nichte des Herzogs ihre Wahl beneidenswürdig findet? (Freundlich, indem sie dem Grafen ihre Hand zum Küssen reicht.) Ich setze den Fall, Graf, daß ich sie so fände.

Fiesco (lebhaft). Grausamste, und mich dennoch

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