Der Dunkelgraf

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Der Dunkelgraf by Ludwig Bechstein

Published:

1854

Pages:

435

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Book Excerpt

nicht thun an unserer theuersten Großmama?

Wenn ich mir eine unterthänige Bemerkung und Einrede gestatten darf -- nahm jetzt an seinem Tisch der Hofrath Brünings das Wort, ein Mann mit einem langen, kalten Diplomatengesicht, voll strengen Ernstes, ohne Farbe, von stocksteifer Haltung und dabei spindeldürr: so dürften wohl um Wege des Friedens anzubahnen und der künftigen hocherwünschten Einigung fruchtbares Land zu gewinnen, die Oelblätter der Friedenstaube, welche der Herr Haushofmeister dermalen vorzustellen die Ehre haben -- nicht in ätzendes Gift getaucht sein, und ihre grünen Zungen nicht zu spitzigen Dolchen werden. Euer Excellenz werden Redensarten, wie Ränke und Rechtsverdrehungen mit gebührendem Protest zurückweisen.

Ich werde das, lieber Hofrath, gewiß, ich werde! versetzte der Graf; doch mag nun Ihre Rüge für das unbedachte Wort genügen. Wir kennen unsere hochgnädige, oft sehr u

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Die Wirren der französischen Revolution, ganz Europa erfassend, aus der Sicht eines norddeutschen noblen Hauses erlebt. Freundschaftliche Verbindungen führen den Sohn des Hauses nach Holland, und die Flucht vor den Franzosen durch ganz Deutschland. Die Geschichte der Protagonisten ist dreibändig, im Stil und Umfang einer Saga erzählt, und aus einseitig monarchistischer Sicht. Lange Sätze und der Umfang des Werks erfordern Geduld von den Lesern.