Die Piccolomini

Die Piccolomini

By

0
(0 Reviews)
Die Piccolomini  by Friedrich von Schiller

Downloads:

1,093

Share This

Die Piccolomini

By

0
(0 Reviews)

Book Excerpt

der langen Rede kurzer Sinn?

Buttler.

Daß der Respekt, die Neigung, das Vertraun,
Das uns dem Friedland unterwürfig macht,
Nicht auf den ersten besten sich verpflanzt,
Den uns der Hof aus Wien herübersendet.
Und ist in treuem Angedenken noch,
Wie das Kommando kam in Friedlands Hände.
War's etwa kaiserliche Majestät,
Die ein gemachtes Heer ihm übergab,
Den Führer nur gesucht zu ihren Truppen?
--Noch gar nicht war das Heer. Erschaffen erst
Mußt' es der Friedland, er empfing es nicht,
Er gab's dem Kaiser! Von dem Kaiser nicht
Erhielten wir den Wallenstein zum Feldherrn.
So ist es nicht, so nicht! Vom Wallenstein
Erhielten wir den Kaiser erst zum Herrn,
Er knüpft uns, er allein, an diese Fahnen.

Octavio. (tritt dazwischen)

Es ist nur zur Erinnerung, Herr Kriegsrat,
Daß Sie im Lager sind und unter Kriegern.-
Die Kühnheit macht, die Freiheit den Soldaten.-
Ve

Readers reviews

5
4
3
2
1
0.0
Average from 0 Reviews
0
Write Review
Be the first to review this book